PTQ Hollywood
Eins steht fest: Combo und Kontrolle sind nicht so die Sache des Ossi. Statt dessen legt der lieber Kreaturen und geht damit hauen. Auch die einzige Dame im Feld scheute sich nicht, ihre dicken Dinger auszupacken. Nein, nicht was ihr jetzt denkt! Ich meine natürlich Terravore und Countryside Crusher. Aber ich greife vor - eine Übersicht über die Decks findet ihr weiter unten.
Es war Samstag, und Emma kam. Emma ging auch wieder. Aber wie Emma nun mal ist, hinterließ sie Chaos. Mancherorts mehr, mancherorts weniger. Emma war ein Sturmtief und hatte sich genau den Tag des Leipziger PTQ ausgesucht, um über Deutschland hinwegzufegen. Dabei warf Emma auch mit ein paar Bäumen um sich. (Wenn man Emma fragen würde "Warum?", würde sie vermutlich antworten: "Weil ich es kann!") In Borsdorf traf sie beim Bäumewerfen die Elektroleitungen der Deutschen Bahn. Applaus - mit einem Schlag den Bahnverkehr auf der Strecke Wurzen-Leipzig (was ein Teil der Strecke Dresden-Leipzig ist) lahmgelegt.
Einschub: Es ist natürlich nett, liebe Deutsche Bahn, wenn Du mir mitteilst, dass der gesamte Zugverkehr zwischen Wurzen und Leipzig zum Erliegen gekommen ist und ein Ersatzverkehr eingerichtet ist/wird. Total bescheuert ist es allerdings, wenn Du mir das oben auf dem Bahnsteig mitteilst, während unten gerade der Ersatzbus vorbeifährt.
Zum Glück hat mich mein Bruder nach Leipzig fahren können.
In der Gartenkneipe, die sich Kulturhaus Eutrizsch nennt, angekommen stellte sich dann heraus, dass eine Horde Dresdener Sachsenticket-Fahrer in Wurzen festsaß. Super, da kam ich ja gerade her. Der Bunte und Chicken sind schnell mal hingefahren und haben die Pechvögel abgeholt. Dann konnte das Turnier mit einer Stunde Verspätung und einer Gesamtspielerzahl von 79 Spielern losgehen.
Einschub: Wie mir der MiDi im Laufe des Turniers mitteilte, haben sich einige Berliner beschwert, dass wir auf die gestrandeten Dresdener gewartet haben. Sie, die Berliner, wären ja schließlich auch pünktlich gekommen, und da sollten wir auch pünktlich anfangen, weil sie, die Berliner, sonst ihre Rückfahrt verpassen könnten. Eh, Leute - so geht's nicht! Da krieg' ich 'nen Hals! Ihr seid nicht der Nabel der Welt!
Wie das Bild belegt, ging das Turnier ziemlich frostig los. Die Heizung war nämlich ausgefallen, wurde später aber noch repariert, so dass es im Laufe des Turnier dann sogar angenehm warm wurde. Zum Verlauf des Turniers lässt sich nicht viel sagen. Insgesamt eine sehr ruhige Atmosphäre - wie immer eigentlich. Von den 79 Decklisten waren auch nur drei fehlerhaft - nicht schlecht. Ansonsten gab's halt auch die üblichen Verdächtigen: vergessene ausgelöste Fähigkeiten, illegale Ziele, heimgehen ohne zu droppen usw.
Halt - etwas fällt mir doch noch ein.
MiDi nach Runde 3: "Eh, der Bunte! 3-0, 6-0!"
MiDi nach Runde 4: "Der Bunte: 4-0, 8-0! Das geht gar nicht!"
Nach Runde fünf stand der Bunte 4-1, da war MiDi dann beruhigt :-)
So gegen 20 Uhr waren die Swiss-Runden um. Die Dresdener wollten (wie alle anderen auch) nach Hause. Die Hotline der Bahn war der Meinung, da fährt immer noch nichts zwischen Leipzig und Wurzen. Hm, die Dresdener Autos waren aber natürlich auch alle voll bzw. schon weg. Zum Hauptbahnhof sind die Sachsenticket-Fahrer dann trotzdem abmarschiert. Vielleicht gibt's ja noch eine andere Möglichkeit. Als ich dann kurz nach 23 Uhr auf den Hauptbahnhof ankam, fuhren die Züge alle wieder. Am Info-Point wurde mir gesagt, dass der erste Zug so gegen 17 Uhr schon wieder fahren konnte. So viel zum Thema Bahn-Hotline... Somit bin ich, und sind sicher auch die Dresdener Sachsenticket-Fahrer, ganz ruhig mit dem Zug heimgefahren.
Aber ich bin schon wieder vom Thema abgekommen.
Gegen 22:30 Uhr war das Turnier dann auch vorbei und hatte einen Sieger - local boy Benjamin Jeschke. (Sorry Benjamin, zu einem local hero reicht's imho noch nicht.) Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen: Herzlichen Glückwunsch zur Qualifikation.
Jetzt aber zur Deckübersicht. Die 79 Decks verteilten sich wie folgt:
- Affinity
- 10
- Doran-Rock
- 8
- Dredge
- 4
- Elves!
- 2 (MiDi's Kreation; wurde pilotiert von den beiden Stefans - Heumann und Menzel)
- GBw Rock
- 5 (Rock-Decks eher im klassischen Stil ohne Doran)
- Goblins
- 4
- Heartbeat
- 3
- Ideal
- 5
- Mono-R-Burn
- 4
- RG
- 3
- Some-Level-U
- 7 (Ich unterscheide jetzt hier nicht zwischen den einzelnen Varianten. Ob das nun Previous Level Blue oder Next Level Blue oder No Level Blue oder was auch immer ist - irgend ein Random Blue ist es und ist somit hier aufgeführt.)
- TEPS
- 2
- UG Madness
- 3
- Zoo
- 5
- sonstige
- 14 (darunter auch so Sachen wie Astral Slide, Tooth and Nail, Intruder-Alarm-Combo, Scepter-Chant, Flow-Rock und Aggro-Loam (von eben jener einzigen Dame pilotiert))

Die Top8 sahen wie folgt aus:
1. Benjamin Jeschke (17 Punkte, Dredge)
2. Matthias Ludewig (17 Punkte, Zoo)
3. Steffen Feja (16 Punkte, Goblins)
4. Michel Drenger (16 Punkte, Doran-Rock)
5. Stefan Praße (16 Punkte, Zoo)
6. Kai Fiedler (16 Punkte, Goblins)
7. Stefan Heumann (16 Punkte, Elves!)
8. Martin Helbig (16 Punkte, Goblins)
Drei von vier Goblin-Decks in den Top8!
| Viertelfinale | Halbfinale | Finale | Sieger |
|---|---|---|---|
| Benjamin Jeschke | Benjamin Jeschke | Benjamin Jeschke | Benjamin Jeschke |
| Martin Helbig | |||
| Stefan Praße | Stefan Praße | ||
| Michel Drenger | |||
| Steffen Feja | Kai Fiedler | Matthias Ludewig | |
| Kai Fiedler | |||
| Stefan Heumann | Matthias Ludewig | ||
| Matthias Ludewig |
Decklisten gibt es natürlich auch:




Kommentar von Philipp S. am 04. März 2008
Schade das ich nicht dabei sein konnte, in meinem Sideboard wären Plagen gewesen. Wäre wohl zumindest in den Top 8 gut gewesen.
Zum Elfendeck:
Coole Sache! Aber warum kein Caller Maindeck?
Und Gratz an Benjamin natürlich!
Kommentar von schwarzer_kiesel am 04. März 2008
dredge for the win!
coole sache...wollte eigentlich auch zuschauen, habs aber dann doch net geschafft.
wie dem auch sei dem gewinner alles gute und weiter so.
lg der kiesel
Kommentar von Der MiDi am 04. März 2008
Prima Artikel, gerade der Anfang beschreibt in sehr schöner Art und Weise die chaotischen Zustände...
Die Sache mit den Verspätungen wollte ich gerne noch einmal aufwerfen, weil ich das Thema ziemlich wichtig finde.
So lief es (aus meiner subjektiven Sicht) ab:
- 10.00 die ersten Leute treffen an der Site ein (teilweise mit weiten Anfahrten, z.B. Berlin)
- 10.30 erste Anrufe von Spielern aus dem Süden/Osten erreichen uns, die von Oberleitungsschäden berichten. Darunter unser aller Lieblingsjudge MArtin...
- 11.00 zum eigentlichen Turnierstart sind ~60 Leute angemeldet. Wenn man das mit den am Ende tatsächlich teilnehmenden 79 vergleicht fehlen da doch einige
- kurze Zeit später treten einige Spieler an mich heran, die auf einen sehr schnellen Start drängen. Begründung: Sie wären auch sehr zeitig losgefahren und pünktlich angekommen, außerdem fahre ihr letzter Zug in die Heimat gegen 22.00 ab.
- Ich versuche mit "höherer Gewalt" zu argumentieren, was aber nicht so richtig zu zählen scheint
- Erst als klar wird, dass einige netterweise mit dem Auto entgegengefahren sind, um die Emma-Opfer zu bergen, wird Ruhe gegeben - und das eher widerwillig (so zumindest mein Eindruck)
Ich persönlich habe durchaus Verständnis dafür, dass man pünktlich den letzten Zug erreichen möchte, um wieder nach Hause zu kommen, besonders, wenn man alles dafür getan hat, dass alles pünktlich losgehen kann. Allerdings haben die Leute aus DD und Umgebung dies ebenso gemacht, hatten nur das Pech, dass der Sturm gerade auf dieser Strecke die Bahn kaputt gemacht hat.
Ich will nicht wissen, wie die Betroffenen reagiert hätten, wenn in Halle ihr Zug ausgefallen wäre, sie angerufen hätten und wir das ignoriert hätten, um pünktlich beginnen zu können...
OK. Soviel dazu. Hier würden mich mal einige andere Meinungen interessieren.
Kommentar von Philipp Materne am 04. März 2008
erstmal Glückwunsch an den Benjamin zur Qualli.
@Emma: ich denke, die Entscheidung war richtig, das gewartet wurde. Die erste Runde ging kurz nach 12:00 los, ist also eine vertretbare Verspätung. Und in Berlin geht es auch nicht immer gleich los, da kommt es auch zu Verspätungen, und das ohne Mithilfe eines Orkans.
Zumal ja nicht nur Dresdner später kamen (das waren 8, und 60 + 8 < 79, also kamen noch andere später)
Kommentar von Jürgen Stephan am 04. März 2008
Auch von mir Glückwusch an Benjamin.
Der kleine Artikel ist wirklich gut gelungen wie ich finde, und das Warten auf die 19 mann würde ich fast als selbstverständlich erachten. vor allem wenn sie nix dafür können. (Ich erinnere mich grad an die dm letztes Jahr;))
Kommentar von Huy Dinh am 04. März 2008
Irgendjemand weint immer irgendeines Grundes wegen. Ich selbst bin ob des Wartens recht unentschlossen, denn wenn Emma als Grund akzeptiert wird, muesste man auch Autopannen und Zugausfaelle akzeptieren. Ob dann auf diese Ungluecklichen gewartet wuerde, das moechte ich bezweifeln. Laut Philipp kamen acht Dresdener spaeter, also durchaus in der Groessenordnung eines ausgefallenen Zuges.
Ich weiss nun nicht, wann der eigentliche Turnierbeginn angesetzt war, aber ich haette wahrscheinlich um 1130 die erste Runde begonnen. Damit waere man etwa um 2130 fertig und die Berliner, die anscheinend als Einzige zeitliche Einschraenkungen bei der Heimreise hatten, haetten ihren letzten Zug noch bekommen. Das sollte genug Entgegenkommen gegen Sturmgestrandete sein.
Was ich jedoch nicht okay finde: "Eh, Leute - so geht's nicht! Da krieg' ich 'nen Hals! Ihr seid nicht der Nabel der Welt!"
Sind sie nicht. Aber puenktlich angereiste Spieler, die ihre Bedenken geaeussert haben, ihren letzten Zug zu bekommen. Es geht beiden Gruppen (den Berlinern und den Dresdenern) um aehnliche Sachen -- eine will ueberhaupt nach Hause, die andere ueberhaupt zum PTQ koennen. Emma erschwerte es beiden, nur dass die Folgen zu verschiedenen Zeitpunkten ersichtlich werden.
Man sollte zwar schon irgendwie versuchen, Leuten, die unverschuldet verspaetet erscheinen, irgendwie entgegen zu kommen, aber das klappt nicht auf Teufel-komm-raus. Waeren die Berliner in Halle steckengeblieben und waere es absehbar gewesen, dass sie fruehestens um viel zu spaet erschienen, haette man nicht auf sie gewartet. Die selbe Aussage bleibt wahr, wenn man "Berliner" durch "Dresdener" und "Halle" durch "Wurzen" ersetzt, denke ich.
Natuerlich wuerden die Steckengebliebenen zetern und fluchen, aber das waere bei beiden -- Dresdenern und Berlinern -- so. Es geht letzten Endes nicht nur um die fuenf bis acht verspaeteten Teilnehmer, sondern auch um die 60+ bereits anwesenden!
So, wie Du Dich ueber die Berliner aufregst, Martin, koennte man sich auch ueber die acht Dresdener aufregen: "Eh, Leute - so geht's nicht! Da krieg' ich 'nen Hals! Ihr seid nicht der Nabel der Welt!"
Kommentar von BiJay am 04. März 2008
@Huy:
Man kann das nicht mit den 60 Anwesenden so einfach aufwiegen, denn vielen juckt das nun fast überhaupt nicht, dass es eine Stunde später anfängt. Es ist auch sehr sportlich, wenn sie dann extra auf die anderen warten - Sportlichkeit sieht man im Bereich Magic ja eh schon immer seltener. Und ob die paar Berliner oder die fast 20 Spieler, die dann noch zu spät kamen, wichtiger sind, kann sich mal jeder selbst denken.
Ich fand die Entscheidung vollkommen richtig. Die Verspätung war echt noch im Rahmen. Ich hab schon andere PTQs erlebt, die noch länger gedauert haben - damit müssen die Berliner eben rechnen.
PS: Danke an die Glückwünsche. :)
Kommentar von Milan am 04. März 2008
zu argumetieren fast nur die berliner wären genervt und der rest hat sich gefreut noch nen bischen im unbeheiztem rumzusitzen mit der aussicht den zug zurück zu verpassen... schlimmer als ne statistik aus der bild, sry
wegen 8 leuten 60 warten zu lassen ( auch wieder angeommen die anderen 11 wären nicht bereits vorort gewesen, obwohl sie für die argumentation so oder so irrelevant sind, weil niemand von ihnen wusste )find ich den pünktlich erschienen gegenüber nicht fair
für die durch pures pech nichtmehr hätten mitspielen können wäre es doof klar, aber man muss es ja auch in der relation sehen
wäre ich in halle und es wär ohne mich losgegangen wär ich pissed - klar - aber ich hätte verständnis
"Eh, Leute - so geht's nicht! Da krieg' ich 'nen Hals! Ihr seid nicht der Nabel der Welt!"
dito
PS:
HUYYYYYYYYYYYYYYYYy
schick mir ma bidde ne email
Kommentar von bongoking am 04. März 2008
Zu Thema zu spaet:
Wir 4 aus Jena waren genau Punkt 11 Uhr etwas abgehetzt an der Site.Das gelang uns auch nur, weil wir es in Halle geschafft haben, die Nette Dame von der Bahnsteigkante dahingehend zu überzeugen, uns mit nem IC und WochenendTicket von Halle nach Leipzig mitfahren zu lassen, da unser Anschlusszug aufgrund Emma-Verspaetung natuerlich weg war und der naechste leider zu spaet losfuhr.
Props nochmal an die Nette Dame aus Halle.
Noch kurz vorher Am Bahnhof Naumburg bekamen wir als Auskunft von einer "nicht ganz so netten Dame" :
"Hoert Ihr denn keine Nachrichten ? Der Sturm war doch schon vor 2 Tagen angekündigt. Wie kann man an so einem Tag überhaupt auf die Idee kommen, mit der Bahn zu fahren....? "
Dann zeigte sie uns noch leicht designiert Ihren Monitor mit den Zuginformationen, wo hinter jeder Verbindung Stand: " Es koennen keine Konkreten Aussagen zu dieser Verbindung getroffen werden" oder so aehnlich. Tolle Fahrplansoftware (;
Los ging unsere Fahrt in Jena Paradies, wobei der Zug nach 500 m auf nem andern Jenaer Bahnhof wieder stehenblieb und eine Durchsage kam: "Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verschoben wegen Sturmschaeden" Da sassen wir grade mal 5 min im Zug und wollten schon wieder aussteigen, aber noch waehrend der Diskussion ob ja oder nein, fuhr er einfach weiter und blieb nicht mehr stehen, how lucky....
Ein wenig problematisch fand ich noch, dass die Kontaktnummer zum PTQ hier auf der Website am Samstag nicht erreichbar war ( war wohl die Festnetznummer vom Laden). Das sollte man fuer die zukunft vielleicht besser Regeln.
Grats an Benjamin Dredgeke (;
Kommentar von Philipp Materne am 04. März 2008
Also, nicht nur die Berliner haben das Problem mit dem Rückfahrt mit dem Zug. Der letzte Zug nach DD fährt 22:58.
@Huy: das Problem mit der Verspätung ist einfach, das DD Pech, J gerade noch so Glück hatte und B eben das meiste Glück hatte. Und so wie ihr es darstellt, soll man gar nicht warten, selbst wenn DD,J und B auf halber Strecke stecken bleiben, wegen was auch immer, und dann nen PTQ starten mit den 16 Mann starten, die aus L und Umgebung kommen, während 60 Mann noch irgendwo festhängen. Und das ist schließlich auch nicht Sinn der Sache.
@Milan:du kannst sagen, was du willst. Die Beschwerden kamen nun mal von den Berlinern.
Kommentar von Silver_Bullet am 04. März 2008
Ich erinnere mich noch sehr genau an einen PTQ in Nürnberg so etwa Winter 2006(kann auch ein Jahr früher oder später gewesen sein). Da gab es am selbigen Tag in der Frühe Blitzeis in ganz Deutschland. Trotzdem sind wir tapfer um 6:30 Uhr in Leipzig losgefahren und waren auch einigermaßen pünktlich da, so gegen 10:30. In Nürnberg waren zwar schon unendlich viele Spieler aber dennoch wurde bis 13:00 Uhr gewartet, bis der PTQ endlich anfing. Der Buschfunk erzählte was von einigen Münchnern im Stau. Das haben wir auch recht tapfer ausgehalten ohne uns zu beschweren.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass diejenigen, die sich beschwerten einen PTQ mit weniger Mitspielern(also höhere Chancen Top 8 zu machen) wollten.
Nebenbei ist es doch unwahrscheinlich, dass alle Berliner Top 8 machen, die vorher gedroppten können ja schon eher losfahren. Für den Rest wird sich dann schon was finden. Finalist Matthias Ludewig musste auch die Nacht in Leipzig ausharren, weil kein Zug mehr fuhr und er musste nicht die Parkbank bzw. den Bahnhof picken.
Kommentar von Kofi am 04. März 2008
Also, das Turnier an so einem Tag um eine Stunde zu verschieben sollte wohl wirklich kein Problem sein! Und war es ja auch wirklich nicht: Alle haben doch ihre Züge gekriegt, soviel ich weiß!
Die weitere Organisation klappte dafür wunderbar, so dass alle Nicht-Top-Acht-Spieler keinerlei Probleme hatten. Und für Top-8-Spieler wars von vornherein knapp, einen Zug um 22 Uhr zu erwischen.
Kommentar von EnnoMD am 04. März 2008
Wir Magdeburger haben es recht gut geschafft! WWaren natürlich schon halb 10 da!
Wir stehen Früher auf *grins*
Kommentar von Martin Golm am 04. März 2008
Wie Du Dich hier für die Berliner ins Feuer wirfst, Huy, - ich dachte Du bist momentan eher Hamburger :)
Ist aber eigentlich egal, woher die Leute kommen, die sich da beschweren. (Hier waren's nun mal die Berliner.) Ich finde, bei einem regionalen Event wie dem PTQ ist es die normalste Sache der Welt, dass man bei besonderen Umständen auf zehn, fünfzehn Leute auch mal eine Stunde wartet. Besonders, wenn die Leute wie in diesem Fall rechtzeitig Bescheid geben. Hätten der Bunte und Chicken die Leute nicht abholen können und diese statt dessen den Ersatzbus 12 Uhr nehmen müssen, hätte ich dann wohl auch gesagt: "Nee, sorry, das dauert dann doch zu lange." Aber so...
Kommentar von Olaf am 04. März 2008
Erstmal dicke Gratulation an den BJay Dredgke.
Zum Thema Verspätung: dass man selber pünktlich ist, ist kein Argument für zwingend pünktlichen Beginn. Es ist immer irgendjemand pünktlich und trotzdem würde man auf Zuspätkommende warten, wenn diese das rechtzeitig melden und der Grund nicht auf grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen ist. Wir (Kofi & ich) haben eine Stunde in B festgesteckt, weil sturmunabhängig eine Lok kaputt war. Da kann man nur noch auf die Freundlichkeit der Mitmenschen bauen.
Da sollte man gar nicht erst anfangen, mit Zahlen zu jonglieren - das Warten selbst auf einen Mann an dieser Stelle war einfach absolut alternastivlos.
Ich erinnere nur noch an den 2.Tag DM in Bonn vor ein paar Jahren, als die versammelte Mannschaft warten mußte - auf einen (damaligen) Berliner.
Kommentar von milan am 05. März 2008
@ phillip materne:
genau das is doch mein punkt, es waren die berliner die sich beschwert haben was aber noch lange nicht heißt dass alle nicht berliner sich über die verspätung gefreut haben
Kommentar von Philipp Materne am 05. März 2008
@Milan: das sich alle anderen gefreut haben, hat auch niemand behauptet. Wie der Benjamin sagte: es hat den Großteil einfach nicht interessiert.
PS: mich bitte richtig schreiben, wäre ganz nett
Kommentar von Mike am 05. März 2008
Hauptsache, der Ludewig hat nicht gewonnen. ;) Ein Hoch auf den Local Hero!
Es ist eine Sache, wenn man nicht auf Leute wartet, die einfach nicht zeitig genug aus dem Bett kommen. Aber wenn ein Sturm die Bahn flachlegt, ist es doch wohl das Normalste der Welt, dass man mal 1 oder 2 Stunden wartet. Da sollte es unter fairen Sportlern eigentlich überhaupt keine Diskussion geben.
@Philipp, du solltest dich langsam mal dran gewöhnen, dass dein Name halt ab und an falsch geschrieben wird. Das tut doch nicht körperlich weh, oder?